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Wochentipp für Online-Händler

Usability Tipps: So wird Ihr Shop nutzerfreundlicher!

Usability Tipps für Shopbetreiber

Sie betreiben einen Online Shop, doch trotz vieler Seitenbesucher lassen die Verkäufe zu wünschen übrig? Die Gründe dafür können vielfältig sein. Sind die Produkte zu teuer? Stimmt die Qualität? Wie hart ist der Wettbewerb? Doch auch die Erfahrungen, die Nutzer in Ihrem Shop machen, können dazu beitragen, ob Sie mehr oder weniger verkaufen. Hier erfahren, wie Sie die Usability in Ihrem Online Shop verbessern.

1. Mobile Usability ist wichtiger denn je

Der Trend ist eindeutig. Mehr und mehr Menschen nutzen ihre mobilen Endgeräte als Shopping-Tool. Insbesondere das Smartphone gewinnt Marktanteile, während Laptop und Tablets bei der Nutzung zurückgehen. Google selbst hat diesen Trend schon längst erkannt und den mobilen Index zum primären Index seiner Suchmaschine gemacht. Daher ist es nicht nur aus Sicht der Usability, sondern auch der Suchmaschinenoptimierung wichtig seine eCommerce-Auftritte für die mobile Ansicht zu optimieren.

Infografik-Smartphone-als-Shopping-Tool

2. Mit den richtigen Worten verbessern Sie die User Experience.

Kategorien oder Bezeichnungen sind oft so gewählt, wie Unternehmen sie intern verwenden. Diese spiegeln aber oft nicht den Sprachgebrauch der Kunden wider. Beispielsweise verwenden Ofenhersteller das Wort „Funkenschutzplatte“ für Glasplatten, die den Boden unter einem Kamin vor Funkenflug schützen. Der User sucht jedoch nach Begriffen wie „Glasplatte für Kamin“ oder „Kaminunterlage“. Aus Usability-Sicht sollten Sie daher sicherstellen, dass Ihre Kunden das Gesagte verstehen und sich darin wiederfinden.

3. Design-Gewohnheiten aufgreifen

Das Design Ihres Online Shops sollte sich zwar von der Masse abheben, dennoch sollten Sie nicht mit gängigen Mustern brechen. Wenn Sie beispielsweise den Footer mit dem Link zum Impressum und zur Datenschutzerklärung ganz oben platzieren und die Hauptmenüleiste ans Ende Ihrer Website, stiften Sie nur unnötig Verwirrung. Usability bedeutet auch, dass Sie Buttons und Menüs dort platzieren, wo der Nutzer sie aufgrund seiner Erfahrung auf anderen Webseiten auch erwartet. Ist das nicht der Fall sinkt die Nutzerfreundlichkeit und die Absprungrate steigt.

4. Navigation möglichst einfach & schnell gestalten

Damit Ihr Nutzer sich stets in Ihrem Shop zurechtfindet, sollten die wichtigsten Navigationselemente vorhanden und gepflegt sein. Darunter zählen vor allem:

  • das Hauptmenü: meist oben oder am linken Rand des Onlineshops
  • die Breadcrumb-Navigation: zeigt dem Nutzer auf jeder Unterseite, wo er sich hierarchisch gerade befindet
  • die Filterfunktion: anhand gesetzter Filter finden Nutzer schneller, was sie suchen
  • die Suchfunktion: schneller Einstieg in die Produktsuche mittels eines Suchbegriffs
  • interne Links: meist auf Inhaltsseiten vorhandene Links zu passenden Produkten und Kategorien
  • die Footer-Navigation: Platz für weitere Navigationselemente findet sich im Footer

5. Usability Optimierung – Antwort auf Nutzerfragen

Der User hat eine Frage zu einem Produkt, kann aber keine Antwort darauf finden? Oder die Informationen sind so über die einzelnen Unterseiten des Webshops verstreut platziert, dass sich für den Nutzer kein zusammenhängendes Bild ergibt. Um dies zu vermeiden, gibt es zwei Punkte, die sie konkret beachten sollten:

  1. Vermeiden Sie doppelte Inhalte. Platzieren Sie einzigartige Inhalte dort, wo sie benötigt und erwartet werden.
  2. Bringen Sie Informationen zusammen, die zusammen gehören (z.B. durch Verlinkungen).

Unser Tipp: Ein guter Start ist es auch die Fragen, die Ihnen Ihre Kunden zu einem Produkt stellen, zu sammeln und schriftlich in den Kategorien oder Detailseiten zu beantworten (z.B. in Form eines FAQs).

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