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Rechtliche Bestimmungen im E-Commerce

Online-Händler haben es oft schwer, sich in dem Dschungel von Richtlinien und Gesetzen zurechtzufinden. Regelmäßig werden Bestimmungen angepasst, gestrichen oder neu hinzugefügt, doch wer diese ignoriert, muss mit Mahnungen und Nachzahlungen rechnen. Wir helfen durch das Chaos und stellen zumindest fünf rechtliche Aspekte vor, die Sie als Online-Händler im Blick behalten sollten.

Rechtliche Informationen integrieren

Sofern Sie, neben dem Verkauf über verschiedene Plattformen, auch einen eigenen Onlineshop führen, sind einige rechtliche Angaben unerlässlich. Eine Missachtung der gesetzlichen Informationspflicht kann teure Abmahnungen zur Folge haben. Zwingend aufzuzeigen sind daher ein Impressum, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, eine Widerrufsbelehrung mit Musterformular sowie die Datenschutzerklärung.

Richtlinien der Verkaufsportale beachten

Bei allen Onlineshops haben sich Händler an verschiedenen Richtlinien zu orientieren. Bei Amazon unterliegen beispielsweise Bilder und Produktbeschreibungen strengen Auflagen. Bei einem Verstoß können die Shop-Betreiber die Löschung des Produktes oder sogar Kontosperrungen veranlassen.

Korrekte Informationen preisgeben

Der Kunde hat das Recht zu erfahren, welche Produkte er geliefert bekommt, wann diese eintreffen und wie die hoch die Kosten ausfallen. Stellen Sie daher alle Preis- und Versandoptionen genau auf und achten Sie auch darauf, dass die Angaben in der Artikelbeschreibung und den Versandhinweisen übereinstimmen.

Produktbeschreibungen anpassen

Es ist gesetzlich vorgeschrieben, dass Online-Händler detaillierte Informationen über ihre Produkte liefern müssen. Auf Amazon kann dies einerseits über die sogenannten „Bullet Points“ oder auch über die Produktbeschreibungen selbst geschehen.  Die Fotos der Produkte sollten möglichst genau den zu erwerbenden Gegenstand verbildlichen. Dies schützt sowohl den Händler als auch den Käufer.

Rechtliche Möglichkeiten bei negativen Kundenbewertungen

Bewertungen unterliegen grundsätzlich der Meinungsfreiheit und sind daher rechtlich geschützt. Dabei muss der Händler jedoch nur sachliche Kritik hinnehmen, die sich mit der tatsächlichen Bedienung oder Beschaffenheit des Produktes oder der Dienstleistung befasst. Anders sieht es aus, wenn die Kritik herabwürdigender oder persönlichkeitsverletzender Natur ist. In solchen Fällen kann der Bewertete auch gerichtlich gegen diese Tatsachenbehauptungen vorgehen.

 

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