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Durch PPC-Kampagnen die Sichtbarkeit effizient steigern!

PPC-Kampagne

Wie können Amazon-Händler ihre Rankings festigen, ihre Sichtbarkeit steigern und somit Umsätze erhöhen? Eine super Möglichkeit bieten hier Amazon PPC-Kampagnen. Doch wie funktioniert das Ganze? Wir zeigen Ihnen wichtige Fakten sowie Tipps und Tricks. 

Eine PPC Kampagne auf Amazon erstellen

Die Erstellung einer Werbekampagne funktioniert schnell und einfach. Sie klicken einfach im Seller Central auf „Werbung -> Kampagnen verwalten -> Kampagne erstellen“. Anschließend geben Sie den Namen ein und legen das Startdatum fest. Sie können als Tagesbudget einen hohen Betrag auswählen, beispielsweise 40 Euro. Meist wird dies von Amazon nicht ausgeschöpft und Sie vermeiden, dass Amazon Ihre Werbung aufgrund eines Budgetlimits stoppt. Zu Beginn sollten Sie als Ausrichtungsart „manuell“ wählen. Mit dieser Auswahlmöglichkeit können Sie selbst die Keywords für die PPC-Kampagne eingeben.

Nachdem Sie Ihr Produkt ausgewählt habe, können Sie auch schon das Standardgebot definieren. Hier ist 1,00 € ein guter Wert, um zu starten. Dieser kann auch später noch manuell für jedes Keyword angepasst werden. Sie kommen mit nur einem Klick auf „Eigene Keywords eingeben“ zu dem gewünschten Eingabefeld. Nun haben Sie rechts drei Möglichkeiten zur Auswahl:

  • Breitgefasst: Amazon schaltet Werbung für alle beliebigen Kombinationen Ihrer hinterlegten Keywords. Dabei werden auch Rechtschreibfehler und Synonyme mit einbezogen. Amazon handelt hier also relativ frei.
  • Phrase: Werbung wird für Suchanfragen, welche exakt Ihren Keywords entsprechen, geschaltet. Den einzigen Spielraum nimmt sich Amazon bei sehr ähnlichen Anfragen wie zum Beispiel Mehrzahl/Einzahl.
  • Exakt: Amazon hat keinen Spielraum und schaltet nur Werbung, wenn die Suchanfrage exakt mit Ihren Keywords übereinstimmt.

 

Empfehlenswert ist hier die Auswahl „Phrase“ für alle Keywords. Dadurch können Sie anschließend Ihre Keywords effizient auswerten. Amazon hat dennoch einen Spielraum in einem sinnvollen Rahmen. So können Sie vermeiden, dass Werbung für Keywords außerhalb Ihrer Kontrolle geschaltet wird.

Geeignete Keywords für eine PPC-Kampagne finden

Um die richtigen Keywords zu definieren, nutzen Sie am besten so genannte Keywordtools. Als ersten Schritt beginnen Sie mit dem Notieren aller Wörter, die Ihr Produkt beschreiben. Einbeziehen können Sie hierbei die Listings der Wettbewerber. Diese Wörter-Sammlung geben Sie dann in das Tool ein. Hier erhalten Sie dann alle Kombinationen, die Kunden im Zusammenhang mit Ihrem Keyword auf Amazon suchen. Die Liste kopieren Sie dann und fügen Sie bei Amazon in das Eingabefeld der Keywords ein. Um alle wichtigen Keywords abhaken zu können, wiederholen Sie dies mit allen Hauptbezeichnungen. Neue Keywords können Sie jederzeit nachtragen.

Auswertung der PPC-Kampagne

Um gute Ergebnisse zu erhalten, sollten Sie Ihre PCC-Kampagne ungefähr zwei Wochen lang laufen lassen. Anschließend sollte Sie die erste Auswertung durchführen. Um zu sehen, welche Keywords Sie aussortieren könne, sortieren Sie diese nach der Klickanzahl. Als groben Richtwert kann man sagen, dass alle Keywords, die nach ca. 10 Klicks noch keinen Verkauf erzielt haben, schlecht konvertieren. Diese können Sie pausieren. Gibt es Keywords, die zwar verkaufen, jedoch zu hohe Umsatzkosten aufweisen, dann können Sie hier das Gebot verringern. Um den Wert bestimmen zu können, sollten Sie sich vorher unbedingt die Maximalhöhe der zugeschriebenen Umsatzkosten ausrechnen, um keinen Verlust zu erwirtschaften. Dies ist ganz leicht kalkuliert: Wenn Sie 20 Euro für einen Verkauf eines 20 Euro Produktes ausgeben müssen, dann liegen Ihre zugeschriebenen Umsatzkosten bei 100 Prozent. Liegt Ihre Marge bei 6 Euro, dann dürfen Ihre maximal zugeschriebenen Umsatzkosten bei 30% liegen. Zu bedenken ist jedoch auch, dass Ihre PPC-Kampagne vorrangig für Sichtbarkeit und Ranking sorgen soll, der Profit steht an zweiter Stelle.

 

 

Fazit: PPC-Kampagnen sind eine gute Möglichkeit, seine Produkte besser zu vermarkten. Bei regelmäßiger Optimierung können Amazon-Händler so mit besserer Sichtbarkeit und damit verbunden höheren Verkaufszahlen rechnen.

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