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Wochentipp für Online-Händler

DSGVO für Onlineshops: Datenschutz ist wichtiger denn je!

Datenschutz im Online-Handel

Hackerangriffe, Datenmissbrauch, Virenattacken: Die Medien berichten häufig von Internetbetrug und Angriffen auf die Datensicherheit in Unternehmen. Mit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, ist auch das Bewusstsein der Verbraucher für den Schutz ihrer sensiblen Daten gestiegen. Besonders heikel ist das Thema Datenschutz vor allem für den Online-Handel. Hier erfahren Sie wie eCommerce rechtssicher und kundenfreundlich von Ihnen umgesetzt werden kann.

Die DSGVO führt zu Unsicherheiten bei Shopbetreibern

Die Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union ist seit Mai 2018 neben das Bundesdatenschutz (BSDG) getreten. Die Regelung dient dem Schutz der persönlichen Daten von Kunden beziehungsweise Interessenten, die in Kontakt mit einem Unternehmen treten. Ein Beispiel hierfür sind die Personendaten wie Name, Adresse und Geburtsdatum, aber auch die sensiblen Finanzdaten wie die Bankverbindung.

Für den Online-Handel, der mit diesen Daten Bestellungen abzuwickeln hat, ist dies mit viel Unsicherheit verbunden. Denn die Regelungen zur Datensicherheit, die die DSGVO für Online Shops mitbringt, sind sehr komplex und teilweise auch variabel interpretierbar. Die Sanktionen bei Nichtbeachtung der Regelungen sind mitunter drastisch. Ein Shopbetreiber benötigt daher kompetenten Rat rund um die Umsetzung der Datenschutzvorschriften.

Datenschutzbeauftragter gerade im eCommerce oft sinnvoll

Ein Datenschutzbeauftragter ist der professionelle Ansprechpartner, wenn Datenschutz in einem Online Shop rechtssicher umgesetzt werden soll. Der Datenschutzbeauftragte ist zu bestellen, wenn im Online-Handel (oder jedem anderen Unternehmen auch) mindestens zehn Personen regelmäßig die Erhebung, Speicherung, Bearbeitung und Löschung von Daten vornehmen.

Es gibt in der DSGVO jedoch auch so unpräzise Formulierungen, dass möglicherweise ein Fachanwalt der passendere Ansprechpartner für Ihre Fragen sein kann.

Hier die wichtigsten Informationen zum Datenschutzbeauftragten im Überblick:

  • Regelungen in Art. 37 DSGVO
  • kann extern oder intern bestimmt werden
  • ist Ansprechpartner für alle Fragen zum Datenschutz im Online-Handel
  • wird im Impressum des Webshops genannt

Warum Datenschutz im eCommerce so wichtig ist!

Gerade im eCommerce gibt es unendlich viele Vorgänge, in denen Daten erhoben und gesammelt werden. Es fängt an beim Bestellprozess. Dort hinterlassen Kunden Informationen zur eigenen Person, wie Name, Adresse oder Telefonnummer. Aber auch sensible Bank- und Kreditkartendaten werden abgefragt.

Ein weiteres, harmloseres Beispiel ist der Newsletter. Er erfordert die Eingabe der e-Mail-Adresse des Interessenten. Da jeder, der die e-Mail-Adresse einer Person kennt, den Newsletter für diese abonnieren könnte, ist die mehrstufige Authentifizierung nötig. Sie ist eine Bestätigung des Newsletters, bei der ein Link angeklickt werden soll.

Die DSGVO spielt daher gerade für Online-Händler eine große Rolle, da für jeden dieser Vorgänge definiert werden muss, welche Daten, zu welchem Zweck gespeichert werden. Und wie können diese Prozesse möglichst transparent für den Kunden und rechtskonform in Ihrem Onlineshop abgebildet werden.

Datensicherheit auch technisch gewährleisten

Die Datensicherheit ist in der IT des Onlineshops fest zu verankern. Verschlüsselung ist im eCommerce ein wichtiges Thema, damit sensible Daten bei Transaktionen sicher geschickt werden können. Auch Datenverlust ist professionell zu verhindern. Hier sind Clouds und Backups mögliche Varianten, mit denen Daten wiederhergestellt werden könnten. Zudem ist, beispielsweise durch mehrfach gesicherte Server, sicherzustellen, dass unberechtigte Dritte nicht die relevanten Daten ausspionieren können. Auch eine Weitergabe an Dritte ist dem Online-Handel ohne das Einverständnis seiner Kunden und Interessenten nicht erlaubt.

DSGVO-Regelungen kennen und als Shopbetreiber bedarfsgerecht umsetzen

Die DSGVO kommt mit einem komplexen Regelwerk daher, deren Einzelregelungen nicht für jedes Unternehmen gelten. Eine Zuordnung zu einem individuellen Bereich wie eCommerce kann dieser Überblick somit natürlich nicht leisten. Ansprechpartner ist der Fachmann für Datenschutz, der dem jeweiligen Unternehmen Informationen zur Rechtskonformität geben kann.

Regelungen, die die DSGVO für Ihr eCommerce unter Umständen parat hat, sind neben der bereits erwähnten Bestellung von Datenschutzbeauftragten sind unter anderem:

  • die Datenschutz-Folgenabschätzung
  • das Verfahrensverzeichnis
  • die Löschfristen

Generell gilt für den Datenschutz im Online-Handel: Es dürfen nie mehr Daten erhoben werden, als es für eine bestimmte Tätigkeit nötig ist. Ein Beispiel ist erneut der Newsletter: Hierfür ist allein die E-Mail-Adresse wichtig, Name, Geburtstag und Telefonnummer aber beispielsweise nicht.

Fazit: Datenschutz ist ein wichtiges Thema für den Online-Handel

Datenschutz und Datensicherheit im eCommerce sind ein Recht der Kunden und Interessenten. Für den Online-Handel sind sie besonders wichtig, da neben persönlichen Daten auch finanzbezogene Daten zu erheben sind. Für Unsicherheiten ist ein Datenschutzbeauftragter auch für kleinere Online Shops der richtige Ansprechpartner. Seine Bestellung ist im Übrigen auch möglich und oft sinnvoll, wenn kein Datenschutzbeauftragter vorgeschrieben ist. Er ist nicht nur die kompetente Adresse zu allen Fragen rund um einen professionellen Datenschutz, sondern zeigt auch die Wertschätzung gegenüber den Kunden, die auf die Datensicherheit vertrauen.

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