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Wochentipp für Online-Händler

Die 3 wichtigsten Versicherungen für Ihr Online Business

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Sie sind neu im Onlinehandel und möchten sich ein sicheres Business aufbauen? Dann verraten wir Ihnen heute, welche Vorkehrungen Sie als Seller in Sachen Versicherungen beachten sollten. Warum? Es kann immer einmal vorkommen, dass fehlerhafte Produkte geliefert werden. Im schlimmsten Fall entstehen dadurch auch Gefahren für Ihre Käufer. Mit der richtigen Absicherung sind Sie vor diesen Überraschungen gefeit und sparen im Ernstfall bares Geld.

Betriebshaftpflichtversicherung

Hierbei handelt es sich um eine gewerbliche Haftpflichtversicherung. Diese ist vergleichbar mit einer Privathaftpflichtversicherung, jedoch speziell auf den Unternehmer ausgerichtet. Es ist für jeden Unternehmer ratsam, diese Versicherung abzuschließen. Der Grund: Sie sichert einen Großteil der Risiken ab, die Sie bei der Führung eines Unternehmens erwarten können.

Jeder besitzt eine Privathaftpflichtversicherung, viele denken jedoch, dass dies im gewerblichen Bereich nicht nötig ist. Doch gerade hier sind die Risiken weitaus größer. Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt Sie vor Schadensersatzforderungen Dritter. Auch deckt sie die Prüfung dieser Forderungen ab und Sie können unbegründete Schadensersatzforderungen abwehren. Die Deckungssumme sollte mindestens 3 Millionen Euro betragen.

 Produkthaftpflichtversicherung

Häufig stellt die Produkthaftpflichtversicherung einen Zusatz zur Betriebshaftpflichtversicherung dar. Als Verkäufer sollten Sie auf diese Versicherung ein besonderes Augenmerk legen.

Die Gesetzgebung in Deutschland sieht vor, dass der Hersteller für alle Personen- und Sachschäden haftet, welche durch ein fehlerhaftes Produkt entstehen. Dies ist im Produkthaftungsgesetz geregelt. Das Gesetz legt zudem fest, dass Sie auch Hersteller sind, wenn Sie Waren aus einem Drittland importieren. Mit Abschluss der Produkthaftpflicht sind Sie abgesichert, wenn durch ein defektes oder nicht korrekt verarbeitetes Produkt Schäden entstehen. Voraussetzung ist, dass Ihr Produkt detailliert beschrieben ist, damit der Versicherungsschutz greift.

Rechtsschutzversicherung

Es ist nicht zwingend notwendig, zusätzlich eine Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Denn meist deckt eine Betriebshaftpflicht bzw. Produkthaftpflicht in Bezug auf Schadensersatzforderungen schon einiges ab. Dennoch ist es von Vorteil, einen vertrauensvollen Ansprechpartner zu haben. Sie können sich so im Hinblick auf AGB, Datenschutz und Patent- oder Markenrechte auf die sichere Seite bringen. Besonders letzteres ist schon des Öfteren ein Grund gewesen, weshalb Unternehmen Insolvenz anmelden mussten.

Fazit

  • Eine Betriebshaftpflichtversicherung deckt Personen- oder Sachschäden ab, die durch ein fertiggestelltes Produkt verursacht werden.
  • Die Produkthaftpflichtversicherung deckt Schäden ab, welche durch fertige Produkte, Maschinen- oder Maschinenteile verursacht wurden. Außerdem versichert Sie Schäden an Produkten oder Teilprodukten, wenn diese zur Weiterverarbeitung vorgesehen sind.
  • Eine Rechtsschutzversicherung kann hilfreich sein, ist aber nicht zwingend notwendig.

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