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Conversion Rate auf Amazon steigern: So funktioniert‘s!

Conversion Rate auf Amazon steigern

Erst wenn aus einem Interessenten ein Kunde wird, haben Sie Ihr Ziel erreicht. Diese Umwandlung vom Seitenbesucher hin zum Käufer nennt sich Conversion. Wer erfolgreich auf Amazon verkaufen möchte, benötigt demnach eine hohe Conversion Rate. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Mitteln Sie Ihre Conversion Rate auf Amazon steigern können.

Was versteht man unter einer Conversion Rate?

Die Conversion Rate, auch Konversionsrate genannt, gehört zu den wichtigsten Kennzahlen im Online Marketing, um Erfolge zu messen. Sie beschreibt das Verhältnis von Besuchen oder Klicks zu erzielten Konversionen und wird in Prozent angegeben. Was als Conversion gilt, wird dabei im Vorfeld selbst definiert. Dabei kann es sich um einen Kauf oder eine Transaktion handeln. Muss es aber nicht. Eine Newsletteranmeldung oder ein erfolgter Download können ebenso als Conversion gewertet werden.

Was gibt es zur Amazon Conversion Rate zu wissen?

Auch auf Amazon ist und bleibt die Conversion Rate (CVR) eine wichtige Kennzahl, die viele Händler stets im Blick haben, um sich über den Status ihrer Verkaufsangebote zu informieren. Doch gerade auf Amazon gibt es bei dieser Kennzahl einige Verwirrung. Zunächst einmal finden Sie diese Zahl im Seller Central nicht unter dem Begriff „Conversion Rate“. Um sie zu finden, müssen Sie im Menü auf „Berichte“ und „Statistiken & Berichte“ klicken. Nun schauen Sie nach „Verkäufe und Traffic“. Dort finden Sie in der Spalte „Prozentsatz Bestellposten pro Sitzung“ ihre Conversion Rate, jedoch sind darin alle Produkte zusammen gruppiert. Um die Conversion Rate für einzelne Produkte angezeigt zu bekommen, wählen Sie noch den Filter „nach ASIN“ sortieren.

Conversionrate & Verkäufe steigern durch Rankingoptimierung

Um mehr auf Amazon zu verkaufen und somit seine Conversion Rate zu steigern, muss man zunächst gesehen und gefunden werden. Wer mit seinen Produkten im Amazon Ranking stets an letzter Stelle steht, wird weniger absetzen als seine Konkurrenten, die ganz vorne in der Suche auftauchen.

Gibt ein Interessent einen Suchbegriff bei Amazon ein, entscheidet ein Algorithmus namens A9 darüber, welche Produkte angezeigt werden sollen. Dieser Algorithmus lässt sich zwar nicht direkt beeinflussen, aber mit kleinen Anpassungen der Produktdetailseiten kann immerhin eine Relevanz zu entsprechenden Suchbegriffen erzeugt werden.

Zwar möchten wir an dieser Stelle nicht in die Details der Amazon-Suchmaschinenoptimierung (kurz Amazon-SEO) gehen, aber immerhin einige erste Hinweise liefern:

  • Produkttitel sollten immer im relevanten Keywords bestückt werden.
  • Der Händlername sollte zu den verkauften Produkten passen. Wenn Sie Spielzeuge verkaufen, sind Namen wie „Kiddieland“ oder „babymarkt“ hilfreicher als „Lehmann-Schmidt GmbH & Co. KG“!
  • Achten Sie auf gute und hochauflösende Produktbilder. Eine schlechte Bildqualität und verpixelte Grafiken können sich negativ auf das Produktranking auswirken.
  • Bestücken Sie Ihre Bullet Points mit Keywords! Auch so erzeugen Sie die nötige Relevanz zum gesuchten Begriff. Achten Sie jedoch darauf, Ihre Bullet Points nicht zu „überoptimieren“.

Bei der Amazon Conversion Optimierung den User nicht vergessen

Bei all den Möglichkeiten, die es gibt, Ihr Amazon Produktlisting für den Amazon-Algorithmus zu optimieren, sollten Sie dennoch nicht Ihren Kunden aus den Augen verlieren. Schrauben Sie nicht nur an den Stellen, die zu einem positiven Ranking beitragen. Sorgen Sie auch dafür, dass Ihre Kunden einen umfassenden Eindruck von Ihrem Produkt bekommen.

Produktbilder: Alle auf Amazon hochgeladenen Produktbilder sollten den Seller-Richtlinien entsprechend in guter und hochauflösender Qualität vorhanden sein. Sie sollten zudem Ihr Produkt umfassend und wahrheitsgetreu, ohne falsche Werbeversprechen, abbilden.

Beschreibung: In der Beschreibung haben Sie wirklich Platz, um ausführlich über die Vorteile Ihrer Ware zu referieren. Daher sollten Sie diesen Platz gut nutzen und Ihre Verkaufsargumente ansprechend im Produktlisting transportieren.

Bullet Points: Nutzen Sie Ihre Bullet Points clever! Überzeugen Sie Ihre Kunden in maximal fünf Punkten von Ihrem Produkt. Heben Sie die Hauptmerkmale hervor. Welchen Mehrwert bietet es? Wozu braucht man es? Welche Vorteile hat der Kunde davon?

Kundenfragen: Auf Amazon haben Kunden auch die Möglichkeit, Fragen zum Produkt zu stellen, die der Händler beantworten kann. Nutzen Sie diese Funktion ruhig. Antworten Sie auf die wichtigsten Fragen, die Ihre Kunden stellen. Denn die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch andere Interessenten ähnliche Fragen haben. Sind diese dann schon beantwortet, konvertieren sie möglicherweise eher.

Testen, testen & nochmal testen!

Zu guter Letzt können Sie nicht mehr machen als: „Testen, testen und nochmals testen!“. Testen Sie, welche Produktbilder zu einer besseren Conversion Rate auf Amazon beitragen. Tauschen Sie einzelne Bullet Points aus oder verändern Sie die Reihenfolge. Versuchen Sie verschiedene Formulierungen in den Produktbeschreibungen gegeneinander zu testen. So nähern Sie sich Schritt für Schritt einem idealen Produktlisting, das positiv zur Conversion Rate beiträgt.

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