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Halt! Das stimmt so nicht: 7 Amazon-Seller-Mythen entlarvt!

7 Amazon Mythen entlarvt

Dieser Tage ist uns ein tolles Netzfundstück in die Hände gefallen. Das Magazin Forbes entlarvt sieben Amazon-Seller-Mythen und wir können dem nur zustimmen. Deshalb haben wir uns die Mühe gemacht das englischsprachige Fundstück zu übersetzen und in deutscher Sprache zugänglich zu machen.

Über das Verkaufen auf Amazon schwirren viele Mythen im Netz herum. Wenn man die Größe und den Einfluss von Amazon bedenkt, ist es natürlich verständlich, dass die Leute nicht wissen, welchen Informationen man tatsächlich Glauben schenken darf. Glücklicherweise gibt es Seller und Industrieexperten, die bereits Erfahrungen  gemacht haben und nun darüber berichten können.

1. Auf Amazon verkaufen ist schwierig.

Auf Amazon zu verkaufen ist gar nicht so schwer, wie es scheint. Sicherlich müssen Sie einige Dinge beachten, aber es gibt zahlreiche freie sowie kostenlose Ressourcen, die Ihnen dabei helfen (wie zum Beispiel unseren umfassenden Amazon-Guide). Zudem finden Sie zahlreiche Seller-Foren, Facebook-Gruppen und FBA Podcasts im World Wide Web. Auch auf Online-Lernplattformen wie Udemy oder Coursera finden sich zahlreiche Amazon-Kurse zu fairen Preisen. Unsere Empfehlung: Machen Sie sich eine Checkliste, setzen Sie sich ein Budget, nutzen Sie ein gutes Tool für die Produktrecherche und schon können Sie starten.

2. Sie werden über Nacht zum Millionär.

Natürlich gibt es zahlreiche Amazon Seller Erfolgsstories, aber erwarten Sie nicht über Nacht reich zu werden. In einer Umfrage von Jungle Scout gaben die Hälfte der 2.500 Amazon Seller, dass sie ein monatliches Einkommen von 10.000 $ erst nach 18 Monate des Verkaufens verzeichneten.

Die Möglichkeiten erfolgreich auf Amazon zu verkaufen, sind definitiv da. Sie müssen nur geduldig und hartnäckig dranbleiben, die richtigen Keywords nutzen und Ihre Produktlistings regelmäßig optimieren.

Profi-Tipp: Nutzen Sie ein Keywordtool, um Keywords mit entsprechendem Suchvolumen und PPC-Kosten zu finden. Diese Keywords gehören an den Anfang Ihres Produkttitels und der Produktbeschreibung.

3. Der Wettbewerb ist zu groß.

Veränderungen in der Seller-Landschaft zeigen, dass der Marktplatz Amazon immer mehr umkämpft wird. Lassen Sie sich davon nicht abschrecken. Sicherlich tummeln sich mehr und mehr Seller auf Amazon, aber auch die Zahl der Käufer steigt stetig.

Tatsächlich hat Jeff Bezos Anfang des Jahres verlauten lassen, dass weltweit über 100 Millionen Mitglieder für Amazon Prime bezahlen. Eine unglaubliche Zahl, die nicht einmal die Käufer einschließt, die ohne Prime Abo bei Amazon bestellen. Außerdem erschließt Amazon Prime ständig neue Marktplätze, wie zuletzt in Australien.

4. Sie müssen in China einkaufen.

Oft wirkt es so als würden Händler auf Amazon ausschließlich chinesische Ware verkaufen, aber es ist kein Muss seine Ware bei einem chinesischen Anbieter zu kaufen. Wenn Sie sich bei dem Gedanken unwohl fühlen in Übersee einzukaufen, dann gibt es viele andere Optionen.

Dennoch sollten Sie den Kauf bei einem chinesischen Produzenten durchaus in Betracht ziehen. Denn so haben Sie oft mehr Kontrolle über die Produkte, die sie verkaufen und können Verbesserungen vornehmen, wenn nötigt. Beim Einkauf in China sollten Sie jedoch beachten: Wie gut können Sie mit den Lieferanten dort kommunizieren? Wie detailliert antworten Sie auf Ihre Fragen? Wie bereitwillig werden Verbesserungen umgesetzt, wenn Sie diese fordern.

5. Sie müssen ein Produkt erfinden.

Auch wenn Sie zahlreiche, handgemachte Produkte auf Amazon bestellen können, hat ein Großteil der Amazonverkäufer ihre Produkte nicht erfunden. Anstelle eigene Produkte zu kreieren, können Sie vorhandene Artikel auf Ihren Namen branden und gegebenenfalls verbessern lassen (Stichwort: Private Labeling). Sobald Sie ein solches Produkt gefunden haben, dessen Vertrieb auch Umsatz verspricht, können Sie beim Hersteller entsprechende Verbesserungen umsetzen lassen. So verändern Sie Produkte, ohne sie selbst erfinden zu müssen.

Profi-Tipp: Halten Sie nach ähnlichen Produkten auf Amazon Ausschau und sehen Sie sich die Reviews an. Was sagen die Leute darüber? Ist das Plastikgehäuse beispielsweise zu anfällig, können Sie den Hersteller anweisen einen qualitativ besseren Kunststoff oder gar ein anderes Material für die Gehäusegestaltung zu verwenden.

6. Zu den Feiertagen verkaufen, bringt den größten Umsatz.

Für ein langfristiges Business ist es wenig sinnvoll auf saisonale Ware abzustellen. Zwar können Sie zur richtigen Zeit schnell große Umsätze generieren, aber als nachhaltiges Businessmodell haben Sie zu viele Inkonstanten in Ihrer Planung.

Sagen wir, Sie bestellen Christbaumkugeln für den Verkauf auf Amazon. Diese Lieferung soll vier Wochen vor Heiligabend eintreffen. Aufgrund einer Lieferverzögerung erhalten Sie die Ware jedoch erst am 26. Dezember. Damit haben Sie nicht nur Pech gehabt, sondern auch eine Menge Geld verloren.

Profi-Tipp: Wenn Ihr Business dennoch eher auf saisonale Ware und Feiertagsgeschäfte ausgerichtet ist, dann warten Sie nicht bis zur letzten Minute, um Ihre Produkte zu launchen. Platzieren Sie Ihre Produkte auf Amazon bevor die Saison losgeht und stellen Sie sicher, dass Sie genug auf Lager haben, um profitabel zu arbeiten – selbst wenn Sie schneller als geplant ausverkauft sind.

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7. Auf Amazon zu verkaufen, ist genauso wie auf eBay zu verkaufen.

Sicher Händler können sowohl auf Amazon als auch auf eBay erfolgreich verkaufen. Allerdings hält Amazon einige Vorteile für Online-Händler bereit, damit sowohl Kunden als auch Verkäufer glücklich sind.

Zwar hat auch eBay seine Vorzüge in Sachen Preiskampf, Verfügbarkeit und bei den Händler-Gebühren. Aber Amazon verfügt über Käufervertrauen, Produktqualität, Amazon Prime und Fulfillment by Amazon (FBA).

Fazit: Viele Mythen, viele Möglichkeiten!

Es ranken sich zahlreiche Mythen rund um den Verkauf auf Amazon. Und obwohl dieser Überfluss an Informationen verwirrend sein kann, handelt es sich auch um eine gute Möglichkeit Geschäfte zu machen. Darüber hinaus gibt es unzählige Hilfen und Ressourcen für angehende Amazon Seller. Sie sollten zumindest drüber nachdenken, ob der Verkauf auf Amazon das Richtige für Sie ist.

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